Einwandfreier Geschmack, Geruch und Farbe sowie der Gehalt an freien Fettsäuren, werden als
  Ölsäure berechnet und als Säuregehalt angegeben.
Normalerweise gilt: Je weniger freie Fettsäuren, desto besser schmeckt es.
Weitere geschmacks- und farbbeeinflußende Faktoren sind: Anbauregion, Erntezeitpunkt,
  Niederschlagsmenge, Schädlingsbefall,... siehe K-Werte.

Das ist der Anteil an freien Fettsäuren, berechnet als Ölsäure in %
0,1 - 0,6 g   pro 100 g Öl = Natives Olivenöl Extra (nativus lat. = natürlich)
ernte dez. 2008 - gutachten
0,7 - 1,5 g   pro 100 g Öl = Natives Olivenöl
ab 1,5 g   pro 100 g Öl = Olivenöl, Oliventresteröl
Was Händler nicht so gerne haben: In Italien gibt es seit 1992 eine Regelung, wonach "Natives Olivenöl Extra" maximal 0,6 % Ölsäure haben darf (D.O.C.)
KORYPHÄE - Olivenöl hat immer einen Säurewert unter 0,6 % !

Klicken Sie auf das Gutachten und überzeugen Sie sich selbst >>>
Handelsübliche Produkte geben ausschließlich den Säurewert als Bereich (0,1 - 1) an. Dadurch steht dem Produzenten ein Qualitätsspielraum bis an den Grenzwert zur Verfügung, was für den Konsumenten unklar und nicht aussagekräftig ist!! Zitat aus B. Frohn´s “Natürlich Heilen mit Olivenöl: “... leider dürfen die Ölerzeuger ihre jeweiligen Säurewerte jedoch aus Wettbewerbsgründen nicht auf dem Etikett angeben, was zwar der Konkurrenz, nicht aber dem Verbraucher entgegenkommt.”

Olivenöl ist ein Verschnitt von raffiniertem und nativem Öl. Raffiniert muß alles werden, was nicht den beiden ersten Qualitätsanforderungen entspricht. Physikalische Verfahren entfernen unangenehmen Geschmack und Geruch, in einem weiteren Prozeß wird der Säuregehalt gesenkt. Danach wird mit Nativem Öl angereichert, bis der typische Geschmack wieder hergestellt ist.

Oliventresteröl hat ein anderes Herstellungsverfahren. Aus dem Trester (= ausgepreßter Olivenbrei) werden - meist chemisch - noch 5-8 % Restöl extrahiert, anschließend wird dieses wie Olivenöl raffiniert und dann mit nativem Öl geschmacklich auf Vordermann gebracht.
Es muß extra deklariert werden und darf 1,5 - 2,0 g Ölsäure pro 100 g Öl aufweisen.

Bis dato wissen wir, daß ca. 2000 Tonnen/Jahr Olivenöl nach Österreich importiert werden, das meiste kommt aus Italien, Spanien und nur verschwindende Mengen aus Griechenland (lt. österreichischen BM f. Landwirtschaft, Stand 1998)

 
 

Olivenölproben mit Chemischer Analyse
K 232 Aus diesem Wert läßt sich ermitteln, ob die Oliven frisch gepreßt wurden, oder tagelang in Säcken waren; weiters Qualität der Mühle (Technologie, Hygiene), ob die Lagerung des Öles einwandfrei war, Oxidation durch unsachgemäße Verarbeitung und/oder Lagerung ....

K 270 entlarvt die Pantscher. Es zeigt ebenfalls Frische, aber im Sinne von: gemischt mit anderen frischen Ölen anderer Anbaugebiete (jede Region hat typische Grundwerte), gemischt mit reifem bis altem Öl.


DK
zeigt, ob Fremdöl enthalten ist, z.B. Sonnenblumen-, Distel-, Maiskeimöl, raffinierte Öle, etc.
Warum gibt das kein Produzent an ?

Extra Native:
Wissen wir schon!
Extra Virgin: Jungfernpressung, d.h. die Oliven nur ein einziges Mal gepreßt.
Kaltpressung:
Max. 30° C, alles ab 35° gilt in Fachkreisen als gekochtes Öl, kann aber dennoch - so der Geschmack nicht ganz verpfuscht ist - als Extra Native im Laden stehen. Im Handel zählt hauptsächlich der Säurewert, und nicht der K232.
Echte Kaltpressung: ohne jegliche Temperaturzufuhr (griechisch Athermos). Dieses Öl ist wegen Mengenverlust sehr teuer, so wie Bioöl. Gibt es nur ganz selten.
 
Das KORYPHÄE-Olivenöl ist immer eine Kaltpressung!
Auch die kommenden Olivenölsaisonen werden einen "edlen Tropfen" für Sie bereit halten, der allen oben erwähnten echten Qualitätskriterien entsprechen wird!!