Mit der Olivenölseife und einem Handbürstchen ist selbst der
  Rauchfangkehrer nicht mehr als solcher zu erkennen.
Die Hände eines Automechanikers werden sauber und gepflegt.
1x pro Woche als intensive Gesichtsreinigung.
Zum Waschen der Wäsche, selbst wenn Omas Waschrumpel
  nur mehr in der Bauernstube an der Wand verstaubt.
  (z.B. bei Waschpulverallergie)
Zum Vertilgen von Unkraut, Schimmel oder Moos an Mauern.
  Dazu raspelt man etwas Seife in kleine Schnipsel und kocht sie
  mit Wasser zu einer kräftigen Lauge. Handschuhe tragen!
Schwarze Rußspuren beseitigt sie auch mühelos.
  Fett läßt sich am leichtesten mit Fett lösen!!
 
Mein Debüt als “Seifensiederin” hat mir folgende Erkenntnisse gebracht:
Beim Portionieren und Einwiegen haben die einzelnen Stücke
  180 g - 240 g (stellen Sie sich einen Käselaib von fast 1m
  Durchmesser vor und eben solcher Konsistenz)
Die Seifenstücke werden dann wochenlang zum Trocknen
  gelagert und verlieren natürlich an Gewicht, paradoxerweise
  aber nicht proportional zum Ursprungsgewicht, sondern
  willkürlich. D. h. ein 240 g Stück wiegt dann 190 g, und ein
  180 g Stück 150 g. Aus diesm Grund können wir die Seife
  nur mit einer ungefähren Gewichtsangabe etikettieren.
Da die Seife handgerührt und geschnitten, und nicht
  maschinell gefertigt wird, kann auch die Masse nicht
  Stück für Stück eine 100%ig gleiche Konsistenz haben.
  Sie verliert ja nur an Restwasser, das verdunstet. Es ändert sich daher nichts am Wert des Produktes.